Regine und Heinz-Günter
Schyma Stiftung

Stifter
Regine und Heinz-Günter Schyma
Stiftungsname
Regine und Heinz-Günter Schyma Stiftung
Gründungsdatum
19.11.2009
Stiftungszweck
  • kirchliche Zwecke
  • mildtätige Zwecke
  • Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens
  • Förderung der Jugend- und Altenhilfe
  • Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe
  • Förderung der Entwicklungszusammenarbeit
Stiftungskapital
> 100.000 €
Bankverbindung
Deutsche StiftungsTrust GmbH
w/Schyma-Stiftung
IBAN DE87 4507 0002 0611 4490 00
BIC   DEUTDEDW450
Anmerkung
Die Stiftung erfüllt ihre Zwecke durch die Weitergabe von Mitteln an andere Körperschaften. Förderanfragen an die Stiftungen können nicht gestellt werden.
Das Leid von schwerst-/sterbenskranken Kindern und Jugendlichen hat uns schon Zeit unseres Lebens tief betroffen gemacht. Zu oft steht man in vielen Situationen fast ohnmächtig da, wenn es um die notwendige Hilfe geht. Geprägt wurden wir durch das Schicksal eines nahestehenden Familienmitgliedes, das ausgelöst durch eine folgenschwere Kinderlähmung in frühen Jahren über die seither vergangene Zeit hinweg immer mehr in seiner Lebensqualität eingeschränkt wurde. Er kann heute im fortgeschrittenen Alter nur noch im Rollstuhl sitzend am gesellschaftlichen Leben teilhaben und wird von uns seit dem Tod der Mutter nach besten Kräften in seiner eigenen Wohnung betreut.

Von diesen Erfahrungen haben wir uns bei der Entscheidung für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar Olpe ganz entscheidend leiten lassen. Unheilbar kranke Kinder und Jugendliche, die noch im jungen Alter versterben werden, werden in der Hospizeinrichtung auf ihrem letzten Wegabschnitt liebevoll begleitet, d.h. rund um die Uhr gepflegt und versorgt. Damit die Familien diesen schweren Weg nicht alleine gehen müssen, ist das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar ab der Diagnose bis über den Tod des Kindes oder Jugendlichen hinaus auch für sie da und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Trauerbegleitung und Trauerbewältigung der nahen Angehörigen.

Gewalt in unserer Gesellschaft ist leider ein immer währendes Thema, über das in den Medien tagein tagaus mehr als genug berichtet wird. Vor diesem Hintergrund leistet der gemeinnützige Verein mit der Frauenberatungsstelle Hagen seit vielen Jahren professionelle Hilfe für Frauen und deren Kinder, die von körperlicher, sexualisierter sowie psychischer Gewalt betroffen sind. Um diese Aufgaben auch weiterhin erfüllen zu können, ist das Frauenhaus angesichts der in ihrer Höhe unzureichenden Landes- und kommunalen Zuwendungen dringend auf private Spenden angewiesen.

Ein in seiner Dimension noch ausgeprägteres Problem in unserer Gesellschaft ist die teils erschreckende Zunahme an bedürftigen Menschen aller Altersgruppen und aus allen Gesellschaftsschichten. Dieser Herausforderung nimmt sich die Suppenküche Hagen e.V. mit ihrem Team aus ehrenamtlichen Helfern an. Auch diese Arbeit ist in unserer Wohlstandsgesellschaft notwendig und unverzichtbar geworden und kann in Folge dessen ohne dauerhafte Spenden nicht bewältigt werden!

Über unsere regional und örtlich orientierte Unterstützung gemeinnütziger Einrichtungen hinaus haben wir uns bei der Auswahl der Destinatäre letztendlich auch für die seit über 50 Jahren weltweit tätige Kindernothilfe-Stiftung entschieden. Gerade Kinder in Not, die von Armut, Elend und Gewalt bedroht sind, verdienen es unterstützt zu werden. Ansonsten ist unsere Gesellschaft auf Dauer gesehen gar nicht überlebensfähig. Dieser verantwortungsvollen Aufgabe widmet sich die Kindernothilfe und setzt sich für die Rechte der Kinder in derzeit 29 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerika ein.

Die Regine und Heinz-Günter Schyma-Stiftung haben meine Frau und ich im Dezember 2009 ins Leben gerufen, um das Gedenken an uns über unseren Tod hinaus zu bewahren, da wir keine Kinder haben. 
Zudem wollen wir über diese Stiftung von dem Glück und Erfolg und dem Leben in einem gewissen Wohlstand unsererseits bereits zu Lebzeiten Teile an Menschen weitergeben, die diese Chance nicht hatten bzw. nicht haben werden. Unser soziales Engagement ist im Rahmen unserer Möglichkeiten ganz darauf ausgerichtet, über die vier von uns mit Bedacht ausgewählten Einrichtungen einen Beitrag zum Wohl der Betroffenen zu leisten. Dazu machen wir über unseren Freundes- und Bekanntenkreis hinaus unsere Stiftungsarbeit bekannt. Dies eröffnet uns die Möglichkeit, zusätzliche Spendengelder zu sammeln. Denn jede Spende, die neben unseren eigenen Aktivitäten noch dazu kommt, unterstützt uns bei unseren Bemühungen, dass die hilfebedürftigen Menschen über die von uns ausgewählten gemeinnützigen Einrichtungen die notwendige Fürsorge erhalten können.
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